Fokus & Routine als Hochzeitsplanerin
- Maria Weilenmann
- 6. Juli
- 2 Min. Lesezeit
Ich bin ehrlich mit dir, in den letzten Monaten ist es mir nicht gelungen, meinen Fokus und meine Routine zu halten. Ich habe im März eine neue Festanstellung (60 %) in der Eventabteilung einer Stiftung begonnen, mich auf meinen ersten Halbmarathon vorbereitet, den ich im Mai gelaufen bin, an den Wochenenden auf einem Spargelhof im Hofladen ausgeholfen und gleichzeitig versucht, genügend Zeit für meinen Partner, meine Familie und meine Freunde zu haben.
Doch ursprünglich war mein Plan, die restlichen 40 % in mein Herzensprojekt «Marvelous Weddings» zu investieren.
Natürlich hatten meine Brautpaare immer oberste Priorität und die Zusammenarbeit mit ihnen bereitet mir auch unglaublich viel Freude. Doch die Arbeiten im Hintergrund, wie Social Media, Networking, Weiterbildung etc. hatten einfach keinen Platz.
Bis ich gemerkt habe, dass ich zwar physisch überall anwesend, gedanklich aber überhaupt nicht präsent war.
Ich brauchte Ruhe und Abstand, um mir wieder bewusst zu werden, worauf ich meinen Fokus legen möchte.
Deshalb habe ich mir im Juni ein paar Tage Auszeit im Engadin gegönnt. Einfach mit dem Wunsch, meinen Fokus festzulegen und meine Energie wieder auf das auszurichten, was mich erfüllt.
Kreativität, Wachstum und Selbstbestimmung sind die Werte, die mich erfüllen.
Diese Werte haben mich auch dazu bewegt, Hochzeitsplanerin zu werden.
Also wusste ich, dass ich meinen Fokus wieder stärker auf mein Business legen sollte und ich habe in den letzten Tagen neue Ideen entwickelt und Inhalte für Social Media erstellt.
Zeitgleich durfte ich mich über eine neue Anfrage eines Brautpaares freuen.
Schon verrückt, was passiert, wenn man seine Energie wieder bewusster und fokussierter einsetzt.
Meine Routine
Auch wenn es beim schönen Wetter nicht immer einfach ist, viele Stunden drinnen vor dem Laptop zu verbringen, habe ich meine Routine wieder gefunden. Ich gehe am Morgen als erstes zum Sport, danach setze ich mich mit einem Kaffee in den Park, sortiere meine Gedanken und tanke frische Luft und Sonne. Danach setze ich mich an meinen Arbeitsplatz und werde kreativ.
Ausserdem habe ich begonnen, mir für einzelne Aufgaben bewusst Zeitlimits zu setzen. Nicht, weil ich weniger sorgfältig arbeiten möchte, sondern weil ich lernen möchte, meinen Perfektionismus loszulassen. Denn oft reicht ein "sehr gut" bereits aus und es muss nicht "perfekt" sein.
Ich glaube, dass es vielen von uns so geht, dass wir zu viel gleichzeitig schaffen wollen und dabei manchmal den Fokus verlieren.
Mich würde interessieren: Wie schaffst du es, im Alltag den Fokus zu behalten? Hast du eine Routine, die dir hilft? Ich freue mich, von dir in den Kommentaren oder per Nachricht zu lesen.
Guten Start in die neue Woche!
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